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Team

Curling ist ein Sport, der nur in exzellenter Teamarbeit zum Erfolg führen kann.
Ein Curling-Team besteht aus vier Spielern.
Eine Mannschaft kann ein Match nicht gewinnen, wenn nicht das gesamte Team perfekt aufeinander abgestimmt ist und sich in der Lösung der gestellten Aufgaben während des Matches optimal ergänzt.
Das Zusammenspiel der Mannschaft von der Festlegung der Taktik über die Steinabgabe, das Eis geben, das Wischen, die Einschätzung der Länge eines Steins bis hin zu dem Zeitpunkt, zu dem der Spielzug beendet ist, ist von entscheidender Bedeutung für den Erfolg eines Teams.
Zwar ist auch die jeweilige Einzelleistung eines Spielers von großer Bedeutung, aber letztendlich kann nur die perfekte Zusammenarbeit zum gewünschten Erfolg führen.
So hat in einer Mannschaft jeder der vier Spieler unterschiedliche, festgelegte Aufgaben, die es zu erfüllen gilt.  
team
lead
der "lead" spielt die ersten beiden Steine in einer Mannschaft

seine Aufgabe ist, die ersten Steine der eigenen Mannschaft gut zu platzieren; er muss deshalb bei der Steinabgabe ein besonders gutes Gefühl für die Länge eines Steines haben

weniger ausgeprägt muss die Fähigkeit sein, "take outs" zu spielen, da sich zu Beginn des Spiels noch keine oder nur wenig Steine im Spiel befinden

eine Spezialität des "lead", auf die er im Training gesteigerten Wert legen sollte, ist das Spielen von "chips", da zu dem Zeitpunkt, zu dem er seine Steine abgibt, die "free-guard-zone"-Regel noch in Kraft ist

desweiteren sollte der "lead" sowohl eine gute Physis mitbringen als auch das Wischen selbst gut beherrschen, da er - zusammen mit dem "second" - den überwiegenden Teil der Wischarbeit während eines Matches übernehmen muss

Zusammen mit dem "second" bildet er das sogenannte "front end" einer Mannschaft; das "front end" ist in der Regel weniger in die taktischen Entscheidungen eingebunden, als das "back end", was aber nicht bedeutet, dass das "back end" begründete Überlegungen des "front end" zur Änderung des taktischen Vorgehens nicht annehmen würde; es ist hier lediglich so, dass quasi nach dem Motto 'viele Köche verderben den Brei' taktische Entscheidungen nicht in ein unendlich dauerndes Diskutieren ausarten sollen, was sich einerseits ungünstig auf die verbleibende "thinking time" auswirken würde und andererseits auch den Spielfluss der Mannschaft empfindlich stören sollte; aus diesem Grunde wird bei den meisten Mannschaften das taktische Vorgehen im kleinen Kreise vom "back end" festgelegt; allerdings ist das kein Muss und es gibt auch Ausnahmen von dieser Regel
lead
lead
second
der "second" spielt die Steine Nr. 3 und Nr. 4 für die Mannschaft

zum Zeitpunkt zu dem er steinabgebend in das Geschehen eingreift, wurden im "end" bereits insgesamt mindestens vier Steine gespielt und es könnte zu diesem Zeitpunkt demnach auch schon eine Situation entstanden sein, in der Steine aus dem Spiel genommen oder verschoben werden müssen; der "second" muss deshalb neben einem guten Gefühl für das Legen von Steinen auch ein guter "take out"-Spieler sein, der "peels", "double take outs" oder z.B. "raise take outs" gut beherrscht  

ebenso wie der "lead" ist auch der "second" für die meiste Wischarbeit während eines Matches zuständig; demnach gilt auch für ihn: gute Physis und gute Wischarbeit mit einem guten Gespür für die voraussichtliche Länge, die ein gespielter Stein nehmen wird

Zusammen mit dem "lead" bildet er das sogenannte "front end" einer Mannschaft; das "front end" ist in der Regel weniger in die taktischen Entscheidungen eingebunden, als das "back end", was aber nicht bedeutet, dass das "back end" begründete Überlegungen des "front end" zur Änderung des taktischen Vorgehens nicht annehmen würde; es ist hier lediglich so, dass quasi nach dem Motto 'viele Köche verderben den Brei' taktische Entscheidungen nicht in ein unendlich dauerndes Diskutieren ausarten sollen, was sich einerseits ungünstig auf die verbleibende "thinking time" auswirken würde und andererseits auch den Spielfluss der Mannschaft empfindlich stören sollte; aus diesem Grunde wird bei den meisten Mannschaften das taktische Vorgehen im kleinen Kreise vom "back end" festgelegt; allerdings ist das kein Muss und es gibt auch Ausnahmen von dieser Regel
second
second
third
Der "third" spielt die Steine Nr. 5 und Nr. 6 für die Mannschaft

Der „third“ ist der Spieler im Team, der universell alle Aufgaben übernehmen können muss; er ist als Wischer gefragt und muss sowohl Legesteine als auch takeouts beherrschen. Er trägt die Verantwortung, dass der "skip" mit seinen letzten beiden Steinen eine lösbare Aufgabe zum gewünschten Erfolg vor Augen hat  

der "third" vertritt darüber hinaus den "skip" im "house" zum "Eis geben", wenn der "skip" an der Reihe ist, seine beiden Steine abzugeben

der "third" und der "skip" bilden in einem Team das sogenannte "back end", das in der Regel auch das taktische Vorgehen während eines "end" bestimmt
third
third
skip
der "skip" spielt in der Regel die Steine Nr. 7 und Nr. 8 für die Mannschaft; von dieser Reihenfolge kann auch abgewichen werden; so kann der "skip" auch die Steine Nr. 5 und Nr. 6 spielen, wenn die Mannschaft der Meinung ist, dass dies dem Erfolg dienlich ist; die Reihenfolge, in der die einzelnen Spieler ihre Steine abgeben muss jedoch vor Spielbeginn eindeutig festgelegt werden und darf während eines laufenden Matchs nicht mehr geändert werden

der "skip" übernimmt während des gesamten Matches die Aufgabe, den anderen Spielern "Eis zu geben"; er steht also im "house" und zeigt mit seinem Besen dem stein abgebenden Spieler an, auf welchen Punkt er sich bei der Steinabgabe ausrichten soll. Ist der "skip" selber an der Reihe, seine beiden Steine abzugeben, wird er im "house" zumeist durch den "third" vertreten

der "skip" sollte im Team der erfahrenste Spieler sein, denn er übernimmt die Entscheidungen, welche taktische Variante gespielt wird, wann gewischt werden soll, wohin der abgebende Mitspieler sich ausrichten soll (Eis geben) und letztendlich hat er im Regelfall die spielentscheidenden Steine selbst zu spielen

den "skip" könnte man als Teamleiter bezeichnen; er ist für alle Teamentscheidungen verantwortlich; es obliegt ihm aber auch die Aufgabe, das Team positiv zu motivieren und mit dem nötigen Fingerspitzengefühl auf Einwände aus dem Team zu reagieren und somit den Mitspielern das Gefühl zu geben, dass die Leistung eine geschlossene Mannschaftsleistung ist

der "skip" sollte Stärken und Schwächen seiner einzelnen Teammitglieder kennen und seine Entscheidungen daran orientieren, zu welchen Leistungen der jeweilige Spieler in der Lage ist

der "third" und der "skip" bilden in einem Team das sogenannte "back end", das in der Regel auch das taktische Vorgehen während eines "end" bestimmt
skip
skip
 
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